Wallauer Spange – Sachstand

„Berichterstattung im Erbenheimer Anzeiger am 08.01.2021 zur Wallauer Spange ist irreführend!“

Entgegen dem Eindruck, der in dem Artikel stellenweise erweckt wird, ist allgemein bekannt, dass die SPD-Delkenheim, wie übrigens alle Fraktionen im Ortsbeirat Delkenheim, klar hinter der Einrichtung des Haltepunkts an der Wallauer Spange steht. Dies belegen auch die von der SPD-Ortsbeiratsfraktion initiierten Beschlüsse im Ortsbeirat. 

Zu einem solchen Haltepunkt gehört aus unserer Sicht zwingend eine Erschließungsstraße zwischen den beiden Landestraßen L 3028 und L 3017. Auch über diese Zielsetzung besteht im Ortsbeirat übergreifend Konsens. Wir begrüßen es daher ausdrücklich, dass das zuständige Dezernat der Landeshauptstadt Wiesbaden ebenfalls die Notwendigkeit dieser Maßnahme erkannt und die Anbindung des Haltepunkts über eine Erschließungsstraße als Ziel benannt hat.

 Für die SPD-Delkenheim ist es wichtig, dass das die Umsetzung des Projekts Wallauer Spange mit Blick auf die angespannte Verkehrssituation in Delkenheim rasch erfolgt. Gerade deshalb hat die SPD Delkenheim dazu aufgefordert, den Dialog mit den betroffenen Grundstückeigentümern und Landwirten zu suchen. Wir begrüßen es daher ausdrücklich, dass Herr Stadtrat Kessler schnell reagiert hat, und zusagt, im Rahmen der weiteren Überlegungen die Interessenlage der Landwirte mit dem Ziel eines angemessenen Miteinanders zu berücksichtigen. Diese Zusage trägt aus unserer Sicht zu einer raschen Umsetzung des Projekts bei.

Schließlich wird die SPD Delkenheim auch in Zukunft alle zielführenden und sachgerechten Schritte und Lösungsmöglichkeiten unterstützen, die der schnellen Einrichtung eines Haltepunktes an der Wallauer Spange dienen.


Wiesbaden, den 15.12.2020 

„Wir brauchen den ehrlichen Dialog mit den betroffenen Landwirten!“

Mit Verständnis hat der SPD-Ortsverein Delkenheim auf die Sorgen der heimischen Landwirte zum Ausbau der Wallauer Spange reagiert. Der Umwelt- und Verkehrsdezernent Kowol hatte die Pläne Anfang Dezember im Verkehrsausschuss Anfang Dezember vorgestellt.

„Wir müssen die Bedenken der betroffenen Landewirte ernst nehmen“, unterstrichen Tom Schwarze, SPD-Spitzenkandidat für den Ortsbeirat, Meike Jacobi, die Vorsitzende Ortsbeiratsfraktion und Kai Hofmann, der Vorsitzende der SPD, in einer gemeinsamen Reaktion. „Die Wallauer Spange ist das zentrales Infrastrukturprojekt für Delkenheim. Wir können uns gerade mit Blick auf die Verkehrssituation in Delkenheim keine zeitliche Verzögerung erlauben. Deswegen muss es schnell umgesetzt werden. Es darf keine quälenden Gerichtsprozesse geben. Das wird sich aber nur erreichen lassen, wenn frühzeitig der Dialog mit den betroffenen Landwirten gesucht wird“, so die Vertreter der SPD Delkenheim.

Tom Schwarze, der für die SPD im März 2021 auch für die Stadtverordnetenversammlung kandidiert, sagte dazu: Verkehrsdezernent Kowol (GRÜNE) hat mit seiner unglücklich Kommunikations- und Verkehrspolitik einen erheblichen Anteil am Scheitern der City-Bahn. Das darf sich bei der Wallauer Spange nicht wiederholen. Ich fordere ihn daher auf, schnell auf die betroffenen Landwirte zuzugehen und nach möglichst einvernehmlichen Lösungen zu suchen!

Meike Jacobi ergänzte: „Ich finde es gut, dass die heimischen Landwirte nicht auf Fundamentalopposition schalten, sondern ihre grundsätzliche Gesprächsbereitschaft signalisieren. Die ausgestreckte Hand müssen wir dringend annehmen.“ Mit Blick auf die Überlegungen des Stadtplanungsdezernent Kessler (CDU) am Haltepunkt zusätzlich auch Gewerbe anzusiedeln, sagte sie, dass der Stadtplanungsdezernent den Schuss offenbar nicht gehört hat und offensichtlich die Gegebenheiten vor Ort nicht kenne. Delkenheim habe bereits ein leistungsfähiges Gewerbegebiet, in dem noch ausreichende Flächen verfügbar seien.

Die Vertreter der SPD-Delkenheim machten aber auch deutlich, dass die geplante Erschließungsstraße zur Wallauer Spange unbedingt kommen muss. „Wir brauchen diese Erschließungsstraße dringend, um den Delkenheimer Ortskern und die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner vom Durchgangsverkehr und damit von Lärm und Schmutz zu entlasten.“ Hier gelte es, die berechtigen Interessen der Landwirte mit den Interessen der Allgemeinheit abzuwägen und einen fairen Interessenausgleich zu suchen.

Abschließend sagte Kai Hofmann: „Die Landwirte verdienen großen Respekt für ihre Arbeit. Sie investieren sehr viel Geld und Zeit in ihre Arbeit. Bei aller Technik sind sie jedoch darauf angewiesen, dass ihnen das Wetter keinen Strich durch ihre Rechnungen macht“ Es sei ein Problem, dass die landwirtschaftlichen Nutzflächen – gerade im Ballungsraum – immer kleiner werden. Deswegen muss aus Sicht der SPD auch alles darangesetzt werden, im Rahmen des Baus der Wallauer Spange den Flächenverbrauch auf das absolut benötige Maß zu begrenzen. Das sollte das Ziel des gemeinsamen Dialogs aller Beteiligten sein, der jetzt möglichst schnell beginnen muss.